SPÖ Wien "verliert" 1,7 Millarden !!

22.07.2011, 17:00
 
Öffis, Strom und Müll werden noch teurer, die Schulden betragen mittlerweile drei Milliarden Euro: Wien muss sparen - obwohl die City eigentlich noch "geheime" Reserven haben müsste. In der privaten AVZ-Stiftung hat nämlich 2001 der damalige SP-Finanzstadtrat 1,7 Milliarden Euro angelegt. Doch davon sollen jetzt nur noch 190 Millionen übrig sein – ein Milliarden-Skandal, sagen Insider.
 

Der plötzliche Geldregen für die Stadt kam 2001 mit der Übernahme der Bank Austria, die zuvor die Creditanstalt geschluckt hatte, durch die bayrische Hypo Vereinsbank: Für die BA-CA-Anteile erhielt die Gemeinde 1,7 Milliarden Euro. "Eine Bank zu veräußern, war der größte Fehler der SPÖ", meinen übrigens dazu Partei-Granden heute mit Verweis auf die ÖVP/Raiffeisen-Situation.

Von AVZ verwaltet

Den Wiener 1,7-Milliarden-Schatz sollte die "Anteilsverwaltung Zentralsparkasse" (AVZ) vermehren und mit Überschüssen den Technologie-Fonds fördern. Schon kurz nach dem AVZ-Start tobte im Gemeinderat der Streit darüber, dass eine private Stiftung derart viel Geld der Öffentlichkeit verwaltet – unkontrolliert von allen Rathaus-Instanzen.

Das Ziel der Stiftung sei dann auch dramatisch verfehlt worden, wissen Rathaus-Insider: "Es ist eine Katastrophe. Vermutlich 90 Prozent des Vermögens sind weg. Der Schaden für die Wiener: eine Milliarde." Nachsatz: "Finanzstadträtin Renate Brauner war das bisher egal: Sie tat nichts." Schon beim Tausch der Hypo-Vereinsbank-Anteile in Unicredit-Anteilsscheine im Jahr 2007 sei der Wert des Pakets gewaltig geschrumpft. Dann schmierte auch noch die Unicredit ab.

Mit Unicredit-Absturz Geld der Wiener verloren

Der Kurs fiel von 6,5 (im Jahr 2008) auf 1,35 (Freitag, 14 Uhr). Und auch die Wirtschaftsauskunft Creditreform kann über keine tolle Performance der AVZ berichten: 37 Millionen Euro Bilanzverlust 2010 sowie 47 Millionen Euro Minus für 2009.

Dass die AVZ eine Milliarde vernichtet hätte, wird von der Stiftung nicht klar dementiert. Auf die Frage, ob er denn gegen Medien, die davon berichten, rechtliche Schritte einleiten wolle, sagt AVZ-Geschäftsführer Alexander Wolfgring: "Das sind doch nur Hochrechnungen. Wir haben auch andere Beteiligungen, nicht nur an der Unicredit." Und: "Der Auftrag, den Technologie-Fonds zu finanzieren, wurde erfüllt." Zahlen will er jedoch nicht auf den Tisch legen: Die Stiftung sei ja "privat".

Quelle; Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red

 
In nur zehn Jahren verschwand ein Milliarden-Guthaben der Stadt Wien – in einer privaten Stiftung: Der Wert des Anlagekapitals dürfte von 1,7 Milliarden auf 240 Millionen Euro geschrumpft sein, die "Krone" berichtete. Der Verlust für jeden einzelnen Wiener: 944 Euro. Die FPÖ wird nun Anzeige erstatten: "Da wurde viel zu lange zugesehen."
 

Viele "Krone"-Leser konnten anfangs gar nicht glauben, dass die Stadt Wien tatsächlich 1,7 Milliarden Euro an öffentlichem Geld in einer privaten Stiftung angelegt hat. Es schien einfach zu bizarr, dass eine kleine Gruppe von Ex-Bankern absolut unkontrolliert mit einem Mega-Vermögen der Steuerzahler in der Stiftung "Anteilsverwaltung Zentralsparkasse" (AVZ) herumspekulieren kann.

Und noch dazu Verluste einfährt, wie auch Infos der Wirtschaftsauskunft Creditreform belegen: In der Rubrik "Eigenkapital" finden sich jetzt nur noch 240 Millionen Euro. Anfangs, 2001, hatte die AVZ einen Vermögenswert von 1,7 Milliarden. Übrigens hat auch der Geschäftsführer der AVZ nicht klar dementiert, dass die Stiftung sehr viel Geld verloren hat.

FPÖ: "Brauner war untätig"

Die FPÖ sieht dabei ein klares Verschulden von SP-Finanzstadträtin Renate Brauner. Parteichef Johann Gudenus: "Brauner war untätig. Wir haben bereits 2010 vor einem drohenden Debakel gewarnt, nichts hat sich geändert. Der Gegenwert von zwölf Eurofightern wurde hier vernichtet." Die Freiheitlichen schalten nun die Justiz ein: Strafanzeige wegen Verdachts der Untreue. Für "unfassbar" hält auch VP-Obfrau Marek den Finanzskandal: "Wir wollten 2001, dass mit diesem Geld Schulden getilgt werden."

Quelle; Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red

 

 

Entwicklung der "Veranlagung" schwarz und grün der Dax dazu blau 1 % im Jahr warum hat man 2007 nicht realisiert und Schulden zurück bezahlt ?

Überrinsg dies war unmittelbar VOR dem Frankendesaster,! derzeit 40% mehr schulden wegen der Spekulation ! (chart rechts)

 

 

 

chart 1 chart 2

 

wer verdient an dem Desaster ?

 

Orange Colour Red Colour Blue Colour Green Colour